Samstag, 5. Jul 2008

Zitat des Tages – 5. Juli 2008

Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du davon tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bißchen Ungewißheit zu genießen.

Norman Mailer

Kommentare Kommentare | Rubriken: Zitat des Tages, Zitate … | Autor: Jutta




Springer-Verlag: Komplette Umstellung auf Apple

Von Ronni Grob

“Die Axel Springer AG schliesst sich der digitalen Bohème an und verwendet per sofort nur noch Apple-Geräte. Springer wird somit nach eigenen Angaben zum grössten Apple-Firmenkunden in Europa und zum zweitgrössten nach Google weltweit.” mehr

Die Gründe:

1. Apple ist für kreative Prozesse am besten
2. Apple-Computer sind einfacher zu bedienen als andere
3. Apple stellt die schönsten Computer her
4. Apple braucht weniger Wartung als andere Computer, ist daher wirtschaftlicher

(Wie wahr! Das macht mir Springer ja fast sympathisch … ju als begeisterte Bohemiene)

Kommentare Kommentare | Rubriken: Rund um den Computer | Autor: Jutta




Elles-Adventsgeschichte (bis 15. 9. 2008)

Schreibwettbewerb »Eine erotische Adventsgeschichte«

Der Sommer hat gerade begonnen, die Temperaturen steigen … genau der richtige Zeitpunkt, eine kleine, erotische Adventsgeschichte zu schreiben. Dachten wir so.

Sehen Sie es als eine Herausforderung an Ihre Phantasie an: Sie braten am Strand von Mallorca in der Sonne, während Sie sich eingeschneite Landschaften, heimeliges Kaminfeuer und prickelnde Erotik vorstellen. Und anschließend niederschreiben.
Hm?
Dann - auf geht’s:

édition el!es ruft auf zum Schreibwettbewerb Eine erotische Adventsgeschichte

1. Preis: Ein Jahresabonnement* bei el!es im Wert von 178,80 Euro
2. Preis: Ein Halbjahresabonnement* bei el!es im Wert von 89,40 Euro
3. Preis: Ein Dreimonatsabonnement* bei el!es im Wert von 44,70 Euro

Einsendeschluß: 15. September 2008

Zudem werden die besten Geschichten im Dezember in unserem Adventskalender sowie gemeinsam in einem Buch veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:
•     Ihre Geschichte muß mindestens 3.000 Wörter umfassen
•     Der Inhalt Ihrer Geschichte muß sich mit »Advent« oder auch »Weihnachten« befassen. Ihre Geschichte enthält ein Deckblatt mit Ihrem vollständigen Namen, dem Titel Ihrer Geschichte sowie - falls gewünscht - Ihrem Pseudonym
•     Sie schicken Ihre Geschichte bis spätestens 15. September 23:59 Uhr in offener Textform (Word-Dokument, Rich-Text-Dokument, OpenOffice-Dokument etc.) an die Adresse manuskripte@elles.de mit dem Betreff “Schreibwettbewerb Adventsgeschichte”
•     In der E-Mail geben Sie Ihren vollständigen Namen, den Titel Ihrer Geschichte sowie - falls gewünscht - ein Pseudonym an, das wir im Falle einer Veröffentlichung verwenden.
•     Ausschließlich lesbische Geschichten sind erlaubt.

So, dann hauen Sie mal in die Tasten!

* Abonnement heißt: Sie bekommen jeden Monat das neueste el!es-Buch zugeschickt.

Weitere Informationen auf der Webseite www.elles.de

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Karl-Mahnke-Theaterpreis (bis 35 Jahre – 31. 12. 2008)

DER PREIS
Die Niederdeutschen Bühnenbünde schreiben gemeinsam mit dem Karl-Mahnke-Theaterverlag den “Karl-Mahnke-Theaterpries” für Theaterstücke in niederdeutscher Sprache aus.

Der alle drei Jahre ausgelobte Theaterpreis wird jeweils anlässlich des großen gemeinsamen Bühnentages, erstmalig 2009, vergeben werden.

Das prämierte Stück
•     erhält ein Preisgeld von 1000 Euro.
•     wird an einer ausgewählten niederdeutschen Bühne aufgeführt werden.
•     wird im Karl-Mahnke-Theaterverlag

veröffentlicht werden.

Der Preis wird jeweils verschiedene Schwerpunkte/Themen setzen. Der Schwerpunkt der kommenden Ausschreibung wird ebenfalls auf dem gemeinsamen Bühnentag bekannt gegeben werden.

DER GRUND
Wir möchten junge Autoren und Autorinnen - bis 35 Jahre - fördern, welche Theaterstücke in niederdeutscher Sprache verfassen.

Es sollen neue, zeitgenössische Werke für das niederdeutsche Theater gefunden werden und zugleich möchten wir das niederdeutsche Theater weiter öffnen für die Genrevielfalt des Theaters, moderne Theaterformen, aktuelle Bezüge und Themen. Zudem soll die Lust am Experimentieren und die Erzählfreude herausgefordert werden.

DAS THEMA
Den ersten Schwerpunkt des Theaterpreises bilden Stücke für das Kinder- und Jugendtheater.

Alltag, Erfahrungswelten, Ängste und Träume von Kindern und Jugendlichen sollen für Kinder und Jugendliche bearbeitet werden.

Der Schwerpunkt wurde gewählt, um besonders die engagierte Nachwuchsarbeit der Theatergruppen zu unterstützen und ihr Rechnung zu tragen. Denn hier findet sich einer, wenn nicht: der Ort, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit der niederdeutschen Sprache vertraut zu machen, in dem sie diese spielerisch erproben und erlernen.

DER TEXT

MUSS
•     Das Stück muss eine Neuschöpfung sein.
•     Das Stück darf ein ursprünglich/originär hochdeutsches Werk sein, es muss der Jury jedoch auch in niederdeutscher Sprache vorliegen.
•     Das eingereichte Werk darf noch nicht verlegt worden sein.
•     Das Stück muss/soll abendfüllend sein.

KANN
•     Das Werk kann komödiantisch, sozialkritisch, märchenhaft, utopisch, realistisch, tragisch etc. sein.
•     Es können auch Texte eingesendet werden, die von einer Gruppe gemeinsam erarbeitet wurden, sofern die einzelnen Gruppenteilnehmer die Altersgrenze für die Ausschreibung nicht überschreiten.

Die Initiatoren

In den Niederdeutschen Bühnenbünden haben sich 16 Bühnen in Niedersachsen und Bremen, 14 Bühnen in Schleswig-Holstein und 6 Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen, um über das Theaterspiel den Erhalt und die Pflege der niederdeutschen Sprache zu gewährleisten, denn das Theater ist deren größter Multiplikator.

Das niederdeutsche Theater - ein wichtiges Stück Regionalkultur - soll zudem weiterentwickelt werden. Die Bühnenbünde bieten zu diesem Zweck zahlreiche  Aus- und Fortbildungen im Theaterbereich durch qualifizierte Berufskräfte an.

Großen Wert wird dabei auf die intensive Jugend- und Nachwuchsarbeit gelegt, damit auch zukünftig hochwertiges und qualifiziertes niederdeutsches Theater geboten werden kann.

Der Theaterverlag Karl-Mahnke ist 1909 aus den Bemühungen der Buchhändler Hans und Karl Mahnke hervorgegangen, die die große Nachfrage von Schulen und später auch Vereinen nach niederdeutschen Theaterstücken zu befriedigen suchten. Eines der damals bekanntesten Stücke des Verlages war “Der Etappenhase” von Karl Bunje. Es kamen Klassiker von Stavenhagen, Bossdorf und Hinrichs hinzu, später z.B. Werke von Wempner, Exler und Hansen. Viele der Stücke wurden am Ohnsorg Theater gespielt und durch das Fernsehen ausgestrahlt.

DAS MANUSKRIPT

Das Manuskript sollte in digitaler Form eingesandt werden (als Pdf- oder Word-Dokument). Handgeschriebene Texte werden nicht berücksichtigt.

Die Manuskripte dürfen keine Hinweise auf den Verfasser/die Verfasserin enthalten und werden deshalb mit einem Kennwort versehen und anonymisiert der Jury vorgelegt werden. Der E-Mail sind die persönlichen Angaben (Name, Anschrift, Vita) des Autors/der Autorin beizufügen.

Der Autor/die Autorin erklärt sich durch seine/ihre Teilnahme mit den Bedingungen der Ausschreibung einverstanden und bestätigt die Urheberschaft des Werkes, sowie dass das Werk von Rechten Dritter frei ist.

Einsendeschluss ist der 31.12.2008, später eingehende Manuskripte können nicht mehr berücksichtigt werden.

Alle Einsendungen bitte an

Niederdeutscher Bühnenbund
Niedersachsen und Bremen e.V.
E-Mail: buehnenbund@t-online.de
Stichwort: “Karl-Mahnke-Theaterpries”

KONTAKT
Niederdeutscher Bühnenbund
Niedersachsen und Bremen e.V.
Geschäftsstelle
Haarenufer 45a
26122 Oldenburg
Telefon: 04414851336
E-Mail: buehnenbund@t-online.de

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Regensburger Schriftstellergruppe International (RSGI) - Literaturwettbewerb (bis 25 Jahre – 20. 8. 2008)

Alle zwei Jahre, so auch im Jahr 2008, führt die Regensburger Schriftstellergruppe International - ein weltweit organisierter Schriftstellerverband mit rund 300 Mitglieder in 25 Ländern - ihren Internationalen Jungautorenwettbewerb durch, an dem sich junge Schriftsteller und solche, die es werden wollen, bis zu einem Lebensalter von einschließlich 25 Jahren beteiligen können. Die Endausscheidung findet am 20. September 2008 in Regensburg statt. Der genaue Ort und die Uhrzeit werden rechtzeitig bekanntgegeben. Als Stichtag für das Alter und gleichzeitig als Einsendeschluss für Manuskripte gilt der 20. August 2008 (Poststempel). Wer also bis einschließlich 20. August 2008 noch nicht seinen 26. Geburtstag gefeiert hat, kann am Wettbewerb teilnehmen und vielleicht einen dieser Preise gewinnen:

Preise:
1. Preis: EUR 800,- ; 2. Preis: EUR 500,- ; 3. Preis: EUR 300,- ; 4. Preis: EUR 200,- 5. Preis: EUR 100,- sowie Buchpreise

Die Beteiligung ist an keine Nationalität oder Verbandsmitgliedschaft und grundsätzlich auch an kein Thema gebunden. Die eingereichten Lyrik- oder Kurzprosatexte müssen allerdings in deutscher Sprache verfasst sein, da es unmöglich ist, eine Jury mit multilingualen Kompetenzen auszustatten und beigelegte deutsche Übersetzungen fremdsprachiger Texte gerade im Lyrikbereich Phonetik, Metrik und inhaltliche Aussage eines Gedichts nicht unwesentlich verfälschen können. Es sollen Beiträge bis zu insgesamt fünf Minuten Leseszeit (entspricht etwa fünf kurzen Gedichten oder eineinhalb Schreibmaschinenseiten Kurzprosa) eingereicht werden. Beiträge, die dieses Maß überschreiten werden nicht berücksichtigt. Die Wettbewerbseinsendungen müssen unveröffentlicht sein.

Die mit einem KENNWORT - nicht mit dem Namen - versehenen Manuskripte müssen in ein Kuvert gelegt werden, das außen mit dem Kennwort zu beschriften, und zu verschließen ist. Dieser Verschluss-Sache ist außerhalb das ausgefüllte und unterzeichnete Wettbewerbs-Anmeldeformular (http://www.rsgi.de/jawform2008.pdf) beizufügen.

Das verschlossene Kuvert und das ausgefüllte Anmelde-Formular geben Sie dann bitte in einen Umschlag auf dem Sie ihren Absender vermerken und den Sie bitte ausreichend frankiert an folgende Adresse einsenden:

Regensburger Schriftstellergruppe International
“19. Jungautorenwettbewerb”
Jakobstraße 6
D - 93047 Regensburg

Die für die Teilnahme nötigen Anmelde-Formulare können entweder unter obigem Link (einfach das Formular ausdrucken) oder auf dem normalen Postweg (obige Adresse) oder auch telefonisch angefordert werden und zwar:

jeden Donnerstag (ab 26. Juni 2008) von 15.00 bis 17.00 Uhr - und bitte nur dann - unter der Telefon- und Faxnummer: 0941 - 5 77 09 (aus dem Ausland: 0049 - 941 - 5 77 09)

Auch Fragen zu den Teilnahmebedingungen und zum Ablauf des Jungautorenwettbewerbs können unter dieser Nummer in dieser Zeit beantwortet werden.

Etwa drei Wochen vor der Endausscheidung, wählt eine Jury aus den unter dem Kennwort eingereichten Manuskripten - also ohne die Namen der Teilnehmer zu kennen - die zehn besten Beiträge in einer Vorentscheidung aus. Die Autoren dieser Beiträge werden daraufhin von der Wettbewerbsleitung, die dem Präsidenten der RSGI, Stefan Rimek, obliegt, schriftlich und eventuell zusätzlich telefonisch benachrichtigt und zur Endausscheidung nach Regensburg eingeladen.

Nur wer zu den zehn Vorausgewählten gehört und an dieser Endausscheidung persönlich teilnimmt und seine Beiträge vorliest oder gegebenenfalls vorlesen lässt, hat auch Anspruch auf einen der Hauptpreise (Entschuldigungsgründe wie Fälle höherer Gewalt, Krankheit usw. können berücksichtigt werden).

Der Wettbewerbsleiter entscheidet über die Zusammensetzung der Endausscheidungs-Jury. Sie wird spätestens mit der Bekanntgabe der zehn Besten ebenfalls bekanntgegeben. Über nachträgliche Änderungen entscheidet der Wettbewerbsleiter.

Die Gültigkeit dieser Wettbewerbsbedingungen in ihrer Gesamtheit wird von eventueller Ungültigkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. In allen Zweifelsfällen entscheidet der Wettbewerbsleiter.

Allgemeine Informationen über die RSGI und Veranstaltungshinweise sind telefonisch unter den Nummern 0941-5 77 09 und 0160-52 33 578 sowie im Internet unter http://www.rsgi.de erhältlich. E-Mail: rsgi@rsgi.de

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“Rosenworte”- SWR4-Gedichtwettbewerb (bis 14. 7. 2008)

Der große Gedichtwettbewerb: Schicken Sie uns Ihre “Rosenworte”!

Schlagersänger singen davon, Dichter schreiben über sie, Liebende legen sie zu Füßen: Keine andere Blume inspiriert so sehr wie die Rose! Jetzt können die SWR4-Hörer zur Feder greifen - und gleichzeitig gewinnen: Die Allgemeine Zeitung, die Sparkasse Rhein-Nahe und SWR4 Rheinland-Pfalz haben sich von der Landesgartenschau in Bingen inspirieren lassen und rufen unter dem Motto “Rosenworte” zum Gedichtwettbewerb auf. Lassen Sie sich von der Muse küssen und schreiben Sie uns ein paar Zeilen! Mit etwas Glück gewinnen Sie 500 Euro und Ihr Werk wird in einem Gedichtband veröffentlicht.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
Ob erfahrener Schreiber oder Dichter-Neuling: Machen Sie sich Ihren Reim auf Rosen und schicken Sie uns Ihr Gedicht! Das können lustige Texte sein, kritische, in Mundart oder romantische Zeilen, die sich nicht unbedingt reimen müssen. Wer möchte, kann auch ein schönes Rosen-Foto anhängen.

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmer sollten mindestens 18 Jahre alt sein. Der Gedichttext muss selbst verfasst und sollte nicht länger sein als 1500 Zeichen (inklusive Leerzeichen), zusätzlich ist ein Lebenslauf in wenigen Zeilen erwünscht. Einsendeschluss ist der 14. Juli 2008. Prämiert werden die besten Gedichte in den Kategorien kritisch, romantisch, regional, witzig sowie in einer fünften Überraschungskategorie. Über die Platzierung entscheidet eine Jury, die alle eingeschickten Gedichte bewertet. Die Jury besteht aus Sängerin Mara Kayser, Angelika Schulz-Parthu vom Leinpfad-Verlag, SWR4-Wellenchef Wolfhard Klein, Michael Jacobs von der Allgemeinen Zeitung Mainz und Gerhard Klingler von der Sparkasse Rhein-Nahe.

Der oder die Bestplatzierte jeder Kategorie erhält eine Prämie von 500 Euro. Zusätzlich werden die Gedichte der ersten 50 Plätze in einer Anthologie veröffentlicht. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer Abschlussveranstaltung, die im September auf dem Gelände der Landesgartenschau Bingen stattfindet.

Alle Einsender erklären sich durch Teilnahme am Wettbewerb automatisch mit der Veröffentlichung ihres Gedichtes in einem Buch und ihres Fotos im Internet einverstanden. Über das Formular [siehe Internetseite: http://www.swr.de/swr4/rp/aktionen/-/id=263036/nid=263036/did=3612918/3vzvia/index.html] können auch ausschließlich Fotos für die SWR4-Internetseite geschickt werden, eine Teilnahme an der Preisverleihung ist dann aber nicht möglich. Eingeschickte Fotos müssen vom Einsender selbst gemacht worden sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schicken Sie ihr Gedicht inklusive eines kurzen Lebenslaufs direkt über das folgende Formular [siehe oben] oder über die unten genannte Postadresse [siehe unten]. Wenn Sie möchten, können Sie an das Formular auch ein Rosen-Foto anhängen. Dies ist aber kein Muss und hat keinen Einfluss auf die Bewertung. Wer nicht gerne dichtet, kann uns auch ausschließlich ein Foto für die SWR4-Internetseite schicken, nimmt dann aber nicht an der Preisverleihung teil.

Die besten Gedichte werden prämiert
Prämiert werden die besten Gedichte in fünf Kategorien: kritisch, romantisch, regional, witzig sowie in einer fünften Überraschungskategorie. Der Erstplatzierte jeder Kategorie erhält eine Prämie von 500 Euro. Und das ist noch nicht alles: Als besonderes Bonbon werden zusätzlich die Gedichte der ersten 50 Plätze in einer Anthologie veröffentlicht! Eingesendete Fotos stellen wir auf die SWR4-Internetseite.

Die “Rosen-Jury” entscheidet
Eine prominent besetzte Jury wird alle eingeschickten Gedichte bewerten und die Gewinner auswählen. Dazu gehören Sängerin Mara Kayser, Angelika Schulz-Parthu vom Leinpfad-Verlag, SWR4-Wellenchef Wolfhard Klein, Michael Jacobs von der Allgemeinen Zeitung und Gerhard Klingler von der Sparkasse Rhein-Nahe. Die Preise werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung übergeben, die im September auf dem Gelände der Landesgartenschau Bingen stattfindet.

Postadresse:
SWR4 Rheinland-Pfalz
Gedichtwettbewerb “Rosenworte”
55027 Mainz

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Kunstpreis des Kreises Viersen regionaler Bezug: Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland – 31. 12. 2008)

Auf der Suche nach talentierten Literaten

Kreis Viersen - Die Sparkassenstiftung “Natur und Kultur Kreis Viersen” und der Kreis Viersen loben nach der Premiere 2005 in diesem Jahr erneut einen Kunstpreis aus. Der Kunstpreis wird alle drei Jahre abwechselnd in den Bereichen Musik, Literatur und Bildende Kunst verliehen. “Zum ersten Mal haben wir den Wettbewerb im Jahr 2005 initiiert. Im Bereich Musik gewann damals eine Komposition für Holzbläserkammermusik”, so Ludger Gooßens, Stiftungsvorstand und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld.

Dieses Mal wird der Preis im Bereich Literatur vergeben und richtet sich an talentierte Autorinnen und Autoren aus dem Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland. “Gesucht werden qualitativ hochwertige Kurzgeschichten”, sagt Landrat Peter Ottmann. Insgesamt ist der Kunstpreis mit 13.000 Euro dotiert. Innerhalb des Kunstpreises wird auch ein Förderpreis für Nachwuchsautoren vergeben. Eine thematische Vorgabe für die Kurzgeschichten gibt es nicht. “Mit der Verleihung des Kunstpreises im Bereich Literatur würdigen wir auch die immer noch sehr hohe Bedeutung des geschriebenen Wortes im Zeitalter der neuen Medien”, so Peter Ottmann. “Das Buch ist und bleibt das elementare Bildungsmedium.”

Mitmachen am Kunstpreis kann jeder, auch diejenigen, die sich dem Schreiben hauptberuflich widmen. Voraussetzung für die Bewerberinnen und Bewerber: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunstpreises müssen im Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland leben oder geboren sein. Die Autoren, die am Nachwuchsförderpreis teilnehmen, dürfen außerdem nicht älter als 30 Jahre alt sein. Stichtag ist dafür der 30. Januar 2008. Zugelassen sind nur Werke, die bisher weder veröffentlicht noch prämiert wurden. “Mit dem Kunstpreis soll die Arbeit von talentierten Schriftstellern finanziell und ideell gefördert werden”, erklärt Gooßens. Und Landrat Peter Ottmann ergänzt: “Auch junge Autoren sollen damit unterstützt werden. Die hohe Dotierung ist ein Anreiz, sich der schriftstellerischen Arbeit künftig weiter engagiert zu widmen.”

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, darunter sind hochkarätige Fachjuroren. Der Viersener Schriftsteller Markus Orths, FAZ-Redakteur Jochen Hieber und Wolfgang Schiffer, Leiter der Programmgruppe Hörspiel und Feature von WDR 3, beurteilen die eingereichten Kurzgeschichten. Zusätzlich wirken noch Landrat Peter Ottmann, Ludger Gooßens sowie Prof. Dr. Leo Peters, Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen, mit. “Wir sind froh, dass wir solche kompetenten Jurymitglieder gewinnen konnten und sind schon jetzt gespannt, welche Beiträge den hohen Ansprüchen der Fachkritiker genügen”, so Landrat Peter Ottmann. Der Höhepunkt des Kunstpreises ist die Preisverleihung im kommenden Jahr. “Dann werden die Gewinner ihre eingereichten Texte einem Publikum präsentieren”, informiert Jurymitglied Wolfgang Schiffer.

Der Preis ist mit insgesamt 13.000 Euro dotiert und wird wie folgt vergeben:
Kunstpreis 10.000 Euro; Förderpreis 3.000 Euro
Eine Aufteilung der Preise ist möglich.

Jeder Teilnehmer kann sich nur mit einem Beitrag für den Kunstpreis des Kreises Viersen bewerben. Bei mehreren Zusendungen werden sämtliche Beiträge nicht bewertet.

Das eingereichte Werk darf zuvor weder veröffentlicht noch prämiert worden sein.

Die eingereichten Texte müssen folgende Bedingungen erfüllen:
• der Text umfasst mindestens 10, höchstens 20 einseitig bedruckte, maschinengeschriebene DIN-A4-Seiten,
• pro Seite maximal 30 Zeilen à ca. 60 Anschläge,
• Schriftart Times New Roman 12 pt,
• Zeilenabstand 1,5.

Die Teilnehmerin/der Teilnehmer besitzt sämtliche Rechte am Text und hat keinerlei Vereinbarungen getroffen, die eine Veröffentlichung seines Textes verhindern könnten.

Mit der Einsendung des Textes wird dem Kreis Viersen das Recht eingeräumt, den eingereichten Text zusammen mit anderen eingereichten Werken in gebundener Form zu veröffentlichen und kostenlos für nicht kommerzielle Zwecke abzugeben. Das Urheberrecht verbleibt bei dem jeweiligen Autor. Der Autor ist weiterhin berechtigt, seinen Text nach Vergabe des Kunstpreises anderweitig zu veröffentlichen.

Zugleich erklärt sich die Teilnehmerin/der Teilnehmer mit der Einsendung des Textes bereit, den eigenen Text oder Auszüge aus demselben im Rahmen der Preisverleihung vorzulesen.
Hilfsweise wird der Kreis Viersen mit der Einsendung unentgeltlich ermächtigt, den eingereichten Text unter Angabe der Urheberin/des Urhebers während der Veranstaltung vortragen zu lassen.
Einzelheiten zur Bewerbung sind in den Durchführungsbestimmungen geregelt.

Alle Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 31. Dezember 2008 beim Kreis Viersen einzureichen. Es gilt das Datum des Poststempels.

Eine Jury entscheidet über die Vergabe des Kunstpreises. Ihr gehören neben dem Landrat des Kreises Viersen, der Kulturdezernent des Kreises Viersen, ein Vertreter des Stiftungsvorstandes sowie drei weitere Fachjurorinnen/Fachjuroren an.

Die Jury unterbreitet ihren Vorschlag innerhalb von drei Monaten nach dem Einsendeschluss. Die feierliche Preisverleihung ist im Rahmen einer Autorenlesung vorgesehen, in dem die prämierten Werke vorgestellt werden.

Die Hin- und Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt auf Kosten und Risiko des Bewerbers.

Jeder Bewerber um den Kunstpreis des Kreises Viersen 2009 erkennt mit der Einreichung seines Wettbewerbsbeitrages die Bedingungen der Richtlinien und die umseitig abgedruckten Durchführungsbestimmungen an.

Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es werden bei Ablehnung einer Einreichung keine Begründungen abgegeben.

Die Wettbewerbsbeiträge sind ausschließlich auf dem Postweg zu senden an den:

Kreis Viersen
Kunstpreis 2009
Büro des Landrates
Rathausmarkt 3
41747 Viersen

Durchführungsbestimmungen:

Für das Bewerbungsverfahren gelten die nachfolgenden Durchführungsbestimmungen:
1. Teilnahmeberechtigung: Der Nachweis der Teilnahmeberechtigung (Nr. 4 der Richtlinien) ist durch eine Kopie des gültigen Personalausweises der Bewerberin/des Bewerbers oder eine aktuelle Meldebescheinigung (maximal ein Jahr alt) zu führen.
2. Bewerbungsunterlagen
• Auf dem Umschlag - neben der Adresse - ist deutlich der Hinweis: “Kunstpreis - nicht öffnen!” anzubringen.
• Den Bewerbungsunterlagen sind beizufügen:
a) der Nachweis der Teilnahmeberechtigung
b) Vita der Bewerberin/des Bewerbers
c) auf der Vita werden Vor- und Zuname,
Anschrift, telefonische Erreichbarkeit und E-Mail-Adresse vermerkt
d) eine Übersicht über evtl. bisherige literarische Veröffentlichungen (als literarische Veröffentlichung werden gewertet: Bücher, literarische Beiträge in Anthologien und literarischen Zeitschriften; nicht als literarische Veröffentlichungen gelten books on demand sowie Texte, die in einem Eigenverlag oder Druckkostenzuschussverlag publiziert worden sind)
e) Manuskripte
• in 8-facher Ausfertigung,
• auf den Manuskripten darf kein Name und keine Adresse angeben werden, um die Anonymität des Wettbewerbs zu gewährleisten.
3. Rücksendung der Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Bestimmung der Preisträger den Bewerberinnen/Bewerbern zurückgesandt, sofern der Bewerbung eine den eingereichten Unterlagen entsprechende und ausreichend frankierte Versandverpackung beigefügt ist.
Anderenfalls werden sie nach Ablauf von drei Monaten nach der Jury-Entscheidung vernichtet.

Bewerbung zum Kunstpreis 2009:
•     Manuskripte in achtfacher Ausfertigung auf dem Postweg an den Kreis Viersen schicken: Stichwort “Kunstpreis”, Büro des Landrates, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen.
•     Auf dem Umschlag den Hinweis ergänzen: Kunstpreis - Nicht öffnen!
•     Auf den Manuskripten darf kein Name und keine Adresse stehen, um die Anonymität des Wettbewerbes zu wahren.
•     Alle Beiträge müssen bis zum 31. Dezember 2008 beim Kreis Viersen eingereicht werden.
•     Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter www.kreis-viersen.de und in allen Sparkassenfilialen des Kreises Viersen.

www.kreis-viersen.de

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Link der Woche: Buch auf Reisen: Eine Plattform für Autorinnen und Autoren, die sich zusätzliche Resonanz auf ihre Werke wünschen

Darum geht es bei diesem Projekt:

Die eigenen Bücher, Anthologien, CDs kostenfrei an interessierte Menschen verschicken. In einem beigefügten Vermerk die Empfänger darum bitten, das Exemplar nach dem Lesen an ihre eigenen Freunde und Bekannten weiter zu leiten und zusätzlich im Forum einen kurzen Kommentar zu schreiben. Bitte das Buch nur an Empfänger mit Internetzugang verschicken!
So macht das eigene Werk im Laufe der Zeit ganz sicher eine lange und für alle Beteiligten nützliche Reise - eine gelungene Überraschung für den jeweiligen Empfänger und die Lektüre bereitet vielen Menschen sicher eine große Freude!
Das alles lässt sich übrigens ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand bewerkstelligen und man erhält im besten Fall die eine oder andere Rückäußerung in Form eines Feedbacks. Schlimmstenfalls hat man ein Exemplar weniger und das Porto umsonst ausgegeben. Einen Versuch ist es allemal wert, denke ich.

Dieses Projekt unterscheidet sich übrigens ganz wesentlich vom so genannten “Bookcrossing”, weil hier nur Autoren ihre eigenen Bücher auf die Reise schicken und vor allem auch im Hinblick auf die jeweiligen Empfänger immer ganz gezielt vorgegangen wird.
Das Forum ist vor allem dazu gedacht, einen schnellen, unkomplizierten und effektiven Gedankenaustausch zwischen Autoren und Lesern zu ermöglichen.

Ich wünsche allen Teilnehmern an diesem Projekt viel Spaß, den Autoren interessante Zuschriften und bedanke mich herzlich für‘s Mitmachen!

Fred Lang http://www.buch-auf-reisen.de.gg





Freitag, 4. Jul 2008

Zitat des Tages – 4. Juli 2008

Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.

Friedrich Hebbel

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Neue Flaggen-Panne: “Tagesthemen” zeigen einen Stripe zu viel unter den Stars

“Viele Zuschauer trauten ihren Augen nicht: Keine zwei Wochen nach der rot-schwarz-goldenen Deutschlandfahne ist den ARD-”Tagesthemen” wieder ein Flaggen-Fauxpas passiert. Vor einem Beitrag zur neuen Berliner US-Botschaft zeigten sie neben Tom Buhrow die Stars and Stripes mit einem Streifen zu viel.” mehr

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Montag, 30. Jun 2008

Zitat des Tages – 30. Juni 2008

Der Schmerz läßt das Huhn gackern und den Menschen dichten.

Friedrich Nietzsche





Fußballgedicht

Fußball

(nebst Abart und Ausartung)

Der Fußballwahn ist eine Krank-
Heit, aber selten, Gott sei Dank.
Ich kenne wen, der litt akut
An Fußballwahn und Fußballwut.
Sowie er einen Gegenstand
In Kugelform und ähnlich fand,
So trat er zu und stieß mit Kraft
Ihn in die bunte Nachbarschaft.
Ob es ein Schwalbennest, ein Tiegel,
Ein Käse, Globus oder Igel,
Ein Krug, ein Schmuckwerk am Altar,
Ein Kegelball, ein Kissen war,
Und wem der Gegenstand gehörte,
Das war etwas, was ihn nicht störte.
Bald trieb er eine Schweineblase,
Bald steife Hüte durch die Straße.
Dann wieder mit geübtem Schwung
Stieß er den Fuß in Pferdedung.
Mit Schwamm und Seife trieb er Sport.
Die Lampenkuppel brach sofort.
Das Nachtgeschirr flog zielbewußt
Der Tante Berta an die Brust.
Kein Abwehrmittel wollte nützen,
Nicht Stacheldraht in Stiefelspitzen,
Noch Puffer außen angebracht.
Er siegte immer, 0 zu 8.
Und übte weiter frisch, fromm, frei
Mit Totenkopf und Straußenei.
Erschreckt durch seine wilden Stöße,
Gab man ihm nie Kartoffelklöße.
Selbst vor dem Podex und den Brüsten
Der Frau ergriff ihn ein Gelüsten,
Was er jedoch als Mann von Stand,
Aus Höflichkeit meist überwand.
Dagegen gab ein Schwartenmagen
Dem Fleischer Anlaß zum Verklagen.
Was beim Gemüsemarkt geschah,
Kommt einer Schlacht bei Leipzig nah.
Da schwirrten Äpfel, Apfelsinen
Durch Publikum wie wilde Bienen.
Da sah man Blutorangen, Zwetschen
An blassen Wangen sich zerquetschen.
Das Eigelb überzog die Leiber,
Ein Fischkorb platzte zwischen Weiber.
Kartoffeln spritzten und Citronen.
Man duckte sich vor den Melonen.
Dem Krautkopf folgten Kürbisschüsse.
Dann donnerten die Kokosnüsse.
Genug! Als alles dies getan,
Griff unser Held zum Größenwahn.
Schon schäkernd mit der U-Bootsmine
Besann er sich auf die Lawine.
Doch als pompöser Fußballstößer
Fand er die Erde noch viel größer.
Er rang mit mancherlei Problemen.
Zunächst: Wie soll man Anlauf nehmen?
Dann schiffte er von dem Balkon
Sich ein in einem Luftballon.
Und blieb von da an in der Luft,
Verschollen. Hat sich selbst verpufft. -
Ich warne euch, ihr Brüder Jahns,
Vor dem Gebrauch des Fußballwahns!

Joachim Ringelnatz

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Sonntag, 29. Jun 2008

Zitat des Tages – 29. Juni 2008

Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muß, und nicht kauen.

Georg Christoph Lichtenberg

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Kreative Nichtschreiber: Zu Besuch in Hildes Heim

Von Klaus Jarchow

“Creative Writing, Prosanova und Poetik: “Möchten Sie später in der Agentur der Supergehälter für bedeutende Industriekunden erfolgreiche Copies texten?”

Weshalb Journalisten den bisher größten ihrer Zunft nicht öfter ehren, das will mir nicht in den Kopf. Joseph Roth – und nicht etwa Kurt Tucholsky – so hieß der große ‘Alpha-Journalist’ der Weimarer Republik, der Marcel Reich-Ranicki der Zeit zwischen den Kriegen, ein an langer Leine geführter Meister-Feuilletonist für die Frankfurter Zeitung, der Vorläuferin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zugleich war der ‘heilige Trinker’ ein begnadeter Schriftsteller, ein Bewohner beider Welten also. Am 24. November 1930 schrieb er:

Wie viele Schriftsteller hätten das Schreiben gelernt, wenn sie Journalisten geworden wären!” (Werke III, 265)

Dieser Satz ist nicht nur deshalb bemerkenswert, weil er die Stoßrichtung der ästhetischen Kritik, auch diejenige aus Bloghausen, einfach umkehrt. Der Satz lädt uns zugleich zu einer Besichtigung literarischer Werkstätten ein, zu einem Vergleich deutscher Musenställe gewissermaßen, dorthin, wo der Pegasus heute die hohe Schule durchlaufen muss.

Wer sich mittels Buchstaben anderen Menschen mitzuteilen versucht, der betreibt bekanntlich die unsinnlichste aller Künste: Dort, wo ein Maler direkt aufs Auge zielt, wo die Musik unmittelbar unser Ohr finden muss, wo eine Plastik direkt dem Tastsinn schmeichelt, da erzeugt der Schreiber - recht betrachtet - erst einmal einen einheitlichen Buchstabensalat aus 26 immergleichen Zeichen, der schlicht nur ‘gräulich’ aussieht. Der Text eines amerikanischen Steuerprüfers unterscheidet sich visuell nicht von einer Manuskriptseite Ernest Hemingways.” mehr





Samstag, 28. Jun 2008

Bericht über Maria Sassins neues Buch

http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/583583/Tierische-Urlaubslektuere.html

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Groschenromane: Kernige Pfarrer, ängstliche Hausmädchen

Von Doris Amselm

Groschenhefte haben noch immer hohe Auflagen. Die Autoren kennt kaum jemand. Wir stellen vier von ihnen vor: http://www.zeit.de/online/2008/26/heftromane-autoren-leseproben

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Exposés gesucht

“Ein Exposé zum Knutschen”: Exposés sind der Alptraum vieler Autoren. Wie kondensiert man 400 Seiten Text auf zwei, wie presst man einen  Elefanten durch ein Nadelöhr?

Hans Peter Roentgen will zeigen, wie es gemacht wird. Aber nicht abstrakt, sondern wie bei “Vier Seiten für ein Halleluja” an praktischen Beispielen. Wer also immer schon wissen wollte, warum sein Exposé  nicht funktioniert und wie man es verbessern kann, der kann es ihm per  E-Mail schicken. Maximal 5.000 Anschläge, wenn möglich RTF-Format. Wer möchte, kann auch eine Kurzfassung (”Pitch”) seines Projekts mitsenden, eine Darstellung der Geschichte in drei Sätzen, maximal 200 Anschläge. Mailadresse: mailto:Expose@textkraft.de.

Aus den Einsendungen werden beispielhafte ausgesucht und besprochen, und daran wird gezeigt, wie man Exposés schreibt und verbessert.
Quelle: http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1213974512

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Phrase des Tages – 28. 6. 2008

hartes Stück Arbeit

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Zitat des Tages – 28. 6. 2008

Wer die Absicht hat, ein Buch zu schreiben, der tut nach meiner Ansicht gut daran, über jene Sache, die er behandeln will, verschiedentlich nachzudenken. Er tut auch nicht schlecht daran, wenn er, soweit möglich, in Erfahrung bringt, was zuvor andere über dieselbe Sache geschrieben haben. … Hat er dies in aller Stille getan, … dann schreibe er frischweg sein Buch, wie der Vogel sein Lied singt - falls jemand Nutzen oder Freude davon hat, umso besser; dann gebe er es sorglos und unbekümmert heraus, …. ohne jede Wichtigkeit …

Sören Kierkegaard





Nachwuchsübersetzer gesucht (bis 31. 7. 2008)

Das Georges-Arthur Goldschmidt Literaturübersetzerprogramm der Frankfurter Buchmesse und des Deutsch-Französischen Jugendwerks geht in die 10. Runde: Vergeben werden Stipendienplätze für fünf deutsche Nachwuchsübersetzer unter 30 Jahren und fünf französische Austauschkollegen. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli.

Im Rahmen des Programms können Nachwuchsübersetzer von Januar bis März 2009 ihre Kenntnisse der Verlagswelt erweitern, sich in zwei deutsch-französischen Werkstätten weiter professionalisieren und bei Sonderveranstaltungen Kontakte zu erfahrenen Übersetzern, Agenten und Verlagsmitarbeitern knüpfen.

Das Stipendienprogramm für junge Literaturübersetzer ist ein Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Buchmesse, des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), des Bureau International de l’Édition Française (BIEF), des Collège International des Traducteurs (CITL) in Arles und des Literarischen Colloquium Berlin (LCB).

Informationen zu Teilnahmebedingungen, Programm und Anmeldung:
http://www.book-fair.com/de/networking/programme/deutsch_franzoesische_literaturuebersetzer

Quelle: http://www.boersenblatt.net/210421/

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Donnerstag, 26. Jun 2008

Lesungen von Maria Sassin

Maria Sassin ist am 29.6. 2008 zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Kunsthandwerkermarkt in Reiters Scheune in Evinghoven mit Buchtisch und Lesungen, am 5.7. 2008 hat sie dort ebenfalls im Rahmen der Kulturwochen mit Waltraud Weiß um 17 Uhr eine Lesung.





Ausschreibungen für Literaturwettbewerbe: so nicht!

Da las ich die Ausschreibung eines Verlages unter dem Titel Kurzgeschichtenwettbewerb und wollte sofort und auf der Stelle eine Geschichte einschicken. Nur dass es gar keinen Preis gab, sondern der sogenannte Preis in der Veröffentlichung der Kurzgeschichte in einem Buch bestand sowie fünf Belegexemplaren. Bedingung war, dass der Autor das Copyright dem Verlag überlässt und sich mit dem honorarfreien Abdruck einverstanden erklärt.

Abgesehen davon, dass der honorarfreie Abdruck mittlerweile Usus ist und wir AutorInnen uns daran gewöhnen mussten, für unsere Arbeit nicht entlohnt zu werden, finde ich es dreist, dass das Suchen nach Texten für eine Anthologie unter Wettbewerb firmiert, bei dem man statt eines Preises die Rechte an seinem Text abgibt (ein Copyright gibt es in Deutschland eh nicht). So macht man Geschäfte. Da fragt man sich doch, für wie doof uns die Verlage eigentlich halten. Und das Schlimme daran ist, dass sich immer wieder Schreiber finden, die auf so etwas hereinfallen, sei es, weil die Eitelkeit, sich gedruckt zu sehen, so groß ist, oder sie einfach nur naiv sind und die Gegebenheiten nicht kennen.

Ein Literaturportal veranstaltet mehrere Wettbewerbe pro Jahr. Die Preise für die besten fünf Texte bestehen aus Abdruck in einer Anthologie (einschließlich kostenfreiem Lektorat und Mastering, was das Erstellen der Druckvorlage einschließlich Formatierung, Korrektur und eventuellen Änderungen bedeutet), zwei Belegexemplaren und einem Kritikerpreis in Form eines Büchergutscheins besteht. Nur: die Preisträger von Platz zwei bis fünf werden zum Kauf von zwei Exemplaren (insgesamt 22,50 Euro) der Anthologie verpflichtet. Der Kritikerpreis wurde bisher nicht vergeben. Für die Anthologie können auch außerhalb des Wettbewerbs Beiträge eingeschickt werden, ohne dass angegeben wird, was der Abdruck kostet. Was sind das für »Literatur«preise, für die man auch noch bezahlen muss?

Da bleibt nur der Rat, sich jede Ausschreibung genau durchzulesen. Ich achte zwar auf dubiose Ausschreibungen, aber manchmal versteckt sich der Teufel im Detail, nämlich zwischen den Zeilen der Website oder auf einer verborgenen. Im Zweifelsfall rate ich von der Beteiligung an solchen Wettbewerben ab. Sie tragen nichts zu Ihrem Ruf als Autor oder Autorin bei. ju

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Neues Buch von Maria Sassin “Honoria Katzbachs kuriose Fälle “

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Link der Woche: Journalistenpreise

Ein neues Internetportal listet Preise für Journalisten auf.





Phrase des Tages – 26. 6. 2008

Das Runde muss ins Eckige

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Zitat des Tages – 26. Juni 2008

Gute Schriftsteller vermeiden Modewörter, wo sie nur können. Woran man Modewörter erkennt? Man erkennt sie nicht; man muss das fühlen.

Kurt Tucholsky





Mittwoch, 25. Jun 2008

Zitat des Tages – 25. Juni 2008

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

Oscar Wilde

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Phrase des Tages – 25. 6. 2008

die Spielregeln (nicht) kennen

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Bücher-Tauschbörse Hitflip wirbt für umstrittenen Adressensammler

“Vor einigen Wochen konnte man sich im Internet vor gewissen Werbebannern kaum retten. Blinkend und mit einem Countdown versehen verkündeten sie dem Besucher einer Website, man sei per Zufallsgenerator ausgewählt und der mögliche Gewinner eines Audi A5. Damals haben auch wir uns über diese allzu durchsichtige Masche lustig gemacht.Denn die aufdringliche Werbeform will natürlich nur eines: Ihre Adresse und Telefonnummer. Im Kleingedruckten des Teilnahmeformulars heißt es: Ich gebe dem Gewinnspiel-Veranstalter und dessen Gewinn-Sponsoren mein E-Mail- und telefonisches Werbeeinverständnis. Diese Einverständniserklärung kann nirgendwo abgewählt werden. Wer seine Adresse eingibt und abschickt, der stimmt ihr automatisch zu.

Im Klartext: Einen Audi A5 werden Sie wahrscheinlich nie gewinnen, dafür dürfte sich die Zahl der nervigen Werbeanrufe zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten mit großer Wahrscheinlichkeit erhöhen. Ist doch diese Klausel so beliebig formuliert, dass der Anbieter Ihre Daten theoretisch an jeden weitergeben kann. Garantiert unter den »Sponsoren«, die sich über Ihre Adresse freuen, sind z. B. Neckermann und einige Callcenter-Betreiber.

Umso erstaunter waren wir, als uns heute eine Mail der Bücher- und Medien-Tauschbörse Hitflip mit dem Betreff »Audi A5 für Peter Meier« erreichte (Name geändert). Das erschien uns merkwürdig. Zwar versuchte die ansonsten seriöse Tauschbörse Hitflip im letzen Jahr mit einem umstrittenen Wettbewerb auf sich aufmerksam zu machen, doch dass sie jetzt auf diese leicht anrüchige »Audi-Masche« aufspringt, wollten wir nicht glauben.” mehr

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Spam-Mail-Versender Shaker Media will offenbar mit Anwälten schäkern

“Ohne Einverständnis der Empfänger darf in Deutschland keine Werbung verschickt werden. Im Bereich der elektronischen Post heißen solche unverlangten Werbe-Mails Spam. Sehr zum Missfallen des Werbenden gilt das Verbot auch dann, wenn er mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Werbebotschaft für den Empfänger interessant wäre. Spam-Mails für Viagra oder Online-Casinos werden daher meist anonym über Server in Asien und Europa verschickt.

Umso mehr erstaunt es, dass der Mediendienstleister Shaker Media ganz offen unverlangte Werbe-Mails an Autoren verschickt. Shaker Media ist mit seiner breiten Publikumsausrichtung relativ neu auf dem Markt aktiv und will offenbar so weitere Kunden gewinnen. Bislang war Shaker hauptsächlich im wissenschaftlichen Bereich tätig. Dort haben Zuschussveröffentlichungen Tradition, da aufgrund der kleinen Zielgruppe ohne eine Kostenbeteiligung des Autors z. B. eine Dissertation nicht zu publizieren wäre.” mehr

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