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Ausgabe 4 / 2006 Beiträge Horst Dinter WENN DU DIE MENSCHEN KENNENLERNEN WILLST, LASS DIR IHRE MÄRCHEN ERZÄHLEN Der König liebte seine Frau heiß und innig; und sie liebte ihn ebenso: heiß und innig, wie sie immer wieder versicherte. So konnte er unbesorgt auf die Jagd gehen. Er hatte unvermutetes Jagdglück. Gleich vor der Stadt lief ihm ein prächtiger Hirsch vor die Flinte … und als er deshalb ungewöhnlich rasch nach Hause zurückkehrte, fand er seine Frau im Bett - mit einem Schwarzen. Seinerzeit ließ man es nicht auf einen Scheidungsprozess ankommen. Er erschlug die Ehebrecher - und machte sich unverzüglich auf den Weg zu seinem Bruder, der im Nachbar-Königreich herrschte, um ihm von seinem Unglück zu berichten. Als die beiden Könige nun auch noch die Frau des Bruders unterrichten wollten, fanden sie auch diese im Bett (- diesmal nicht mit einem Schwarzen). Der Fall wurde ebenso bereinigt wie der erste, und die beiden Brüder gingen auf eine lange Reise, um mit sich "ins Reine zu kommen". Einer der beiden Könige reagierte dann allerdings erstaunlich: Als er wieder zu Hause war, ließ er sich jeden Abend eine Jungfrau ins Bett bringen, liebte sie eine Nacht lang und brachte sie am nächsten Morgen um. Können Sie sich vorstellen, geneigte Leserin, geneigter Leser, dass die Brüder Grimm diese Begebenheit so aufgezeichnet und dann auch noch in ihren Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht hätten? Nun, es ist das Eingangs-Grusical zur bedeutendsten Geschichtensammlung der Welt, den Märchen aus 1001 Nacht. Spiegelt sich in diesen Märchen wirklich die Welt des Orients, das Wesen ihrer Menschen? Und wie stellt die Welt sich in den Augen der Menschen dar, die den Grimms ihre Märchen erzählten? Auf der Seidenstraße werden bis heute Märchen erzählt, die wie die 1001-Nacht-Geschichten aus dem unglaublich reichen Vorrat des indisch-persisch-arabischen Sprachschatzes stammen. Sie sind überschaubarer als das Riesenwerk der 1001-Nacht-Sammlung. Diese Märchen will ich im Folgenden unter dem Gesichtspunkt: "Wenn du die Menschen kennen lernen willst, lass dir ihre Märchen erzählen", befragen. Der Satz könnte vom Sprachforscher Johann Gottfried Herder oder von einem der Brüder Grimm stammen, aber er ist von mir - und er ist ernst gemeint. Märchen berichten uns viel von denen, die sie sich ausdenken, und von denen, die sie erzählen; vieles, was im Tagesgespräch verborgen bleibt. Sie sind, ähnlich den Fabeln (= Tiermärchen), die Sprachebene, auf der sich der Erzähler mit seiner Offenheit nicht unmittelbar gefährdet. Wie besser hätte man die (Über-)Empfindlichkeit adliger Persönlichkeiten aufzeigen und kritisieren können als mit dem Märchen von der Prinzessin auf der Erbse? Wie besser wäre die Macht zu beschreiben, mit der die Liebe auch größte Hindernisse und Konventionen überwindet als bei Rapunzel? Das sind zwei Beispiele aus dem deutschen Märchenschatz, die zeigen, wie gesellschaftliche Tabus unterlaufen werden können. Und hier stoßen wir auf eine erste Frage: Greifen auch die Märchen anderer Völker/anderer Kulturkreise solche Tabus an? Es ist beinahe eine statistische Fragestellung, wenn wir festzustellen versuchen, wie viele deutsche Märchen mittelbar und unmittelbar mit dem Wald zu tun haben, besser: mit dem Urwald, der damals, als diese Märchen entstanden, noch große Teile unseres Landes bedeckte. Der Wald und seine Schrecken beim Rotkäppchen, der Wald, in dem man sich vor Verfolgung verbergen konnte (Brüderchen und Schwesterchen), der Wald, der die Menschen trennt, in dem man sich (immer!) verirrt, aus dem man nur durch Wunder gerettet werden kann. Düstere Töne in der Sprache unserer Märchen sind eine Art Echo auf die Düsternis dieser Urwälder. Und die Grenzen, die der dichte Wald den Menschen in ihren Siedlungen zog, sind vielfach die Grenzen ihres Horizonts und ihrer Fantasie. Und wie sieht es bei den Märchen aus Ländern aus, in denen kaum Wald wuchs? Ein dritter großer Fragenkomplex entwickelt sich, wenn man nach der gesellschaftlichen Struktur fragt, in der die Menschen leben, die sich Märchen erzählen. Die 1001-Nacht-Geschichten werden an einem Herrscherhof vermittelt, dessen Schrecknis man sich in Mitteleuropa nicht recht vorstellen kann. Die pädagogischen Maßnahmen des König Drosselbart wirken dagegen väterlich angemessen (wenngleich dieser Vergleich fragwürdig ist!). Hier liegt wieder eine Frage nahe: Unterscheiden sich deutsche Märchen, so, wie wir sie (mit-)denken, in ihrer Zielrichtung von den Märchen anderer Kulturen/denen der Seidenstraße? Eine weitere Frage lautet: Wieweit bestimmt das Milieu (hier eng gefasst) den Stil eines Märchens? Und: wie viel echtes gesellschaftliches Leben spiegelt sich in einem Märchen? Alle Fragen fordern zu Vergleichen auf. Und wenn man nach Unterschieden sucht, muss man sich Märchen aus einer Gegend erzählen lassen, die sich vor allem landschaftlich von unserer mitteleuropäischen unterscheidet. Das ist der orientalische Teil der Seidenstraße ganz sicher. Wir wissen: Viele der Erzählungen dort sind mit Märchen aus 1001 Nacht nahe verwandt. Das erklärt sich daraus, dass ein riesiger Märchenschatz früh in Indien und Persien entstanden ist und sich von dort aus in einem weiten Umkreis verbreitet hat. Hier ist die Frage interessant, ob sich bei den Erzählungen Inhalt und Stil dadurch wesentlich verändert haben, dass sie einer anderen (wüstenhaften) Umwelt angepasst werden mussten. Für fast alle Märchen gilt, dass sie ohne Hintersinn ungebremste Erzähllust spiegeln. Das geht so weit, dass sich der Erzähler am Ende seines Vortrags nur noch undeutlich und bruchstückhaft an die Vorgaben und die Absicht seiner Ausführungen erinnert und interessante Gesichtspunkte und Details einfach weglässt. Offenbar ist das deswegen besonders leicht und keineswegs fatal, weil in den Erzählungen eben keine tiefere Absicht steckt. Belehrendes, Warnendes, wie in den meisten deutschen Märchen - du sollst nicht vom Wege abweichen (Rotkäppchen); mach dich nicht über andere Menschen lustig (König Drosselbart); erniedrige niemanden (Aschenputtel) - muss man mühsam suchen und findet es selten. Über Gaunereien und sogar schwere Vergehen hingegen wird ganz unbefangen berichtet - und die Schurken kommen oft genug ungeschoren davon. Hier kann die Frage nach den Tabus beantwortet werden: Die oft strengen und einschränkenden Vorschriften des Islam und Buddhismus werden bedenkenlos unterlaufen. Wir wissen von islamischen Völkern, bei denen Mädchen streng bis zur Ehe "aufgehoben" werden. Die Märchen allerdings geben vielfach Hinweise, wie durch Bestechung, List und Gewaltandrohung dieses Gebot schon deswegen lächerlich gemacht wird, weil die Mädchen bereitwillig mitmachen. Gott/Allah wird zwar häufig angerufen, aber ganz unbefangen auch durch kleine und große Gauner, denen er aus einer Verlegenheit helfen soll. Dass göttliche Gebote nicht auch für hochgestellte Persönlichkeiten gelten, wird für so selbstverständlich gehalten, dass es sogar den Rahmen für ein riesiges Erzählungs-Konzept abgeben kann (' der Fall Sheherazade, wozu man noch wissen sollte, dass der König der 1001-Nächte mit seiner Erzählerin in wilder Ehe gelebt und drei Kinder gezeugt hat). Bei den Seidenstraßen-Märchen erscheint ein so ungewöhnlicher Fall zwar nicht, aber der Umgang mit Recht und Konventionen ist ähnlich locker. Hier fällt nun ins Gewicht, dass es im Umgang innerhalb einzelner Gesellschaftsschichten und Milieus deutliche Unterschiede gibt: Könige und Königssöhne gewinnen Frauen, vor allem aber Frauen "zweiter Hand" auch aus niedrigeren Gesellschaftskreisen, die Königstochter kann selbst der begabteste und ansehnlichste bürgerliche Jüngling nur mit Hilfe von Wundern oder hilfreichen Geistern gewinnen. Freundliche Königssöhne, die sich um ihre Aschenputtel große Mühe geben, kommen nicht vor. Bei den Grimms müssen Bürger, die sich um Königstochter bemühen, zwar ungemein tüchtig sein, Wunder aber dürfen sie nur selten in Anspruch nehmen (und keinesfalls unverdiente Wunder! Für irgendwelches Zaubergerät etwa, das weiter helfen soll, müssen sie zuvor jemanden aus großer Gefahr retten). Natürlich sind auch auf der Seidenstraße nur Menschen aus den Unterschichten wirklich dumm. Bei den Herrschenden hingegen zeigt sich vielfach Verschlagenheit, vor allem aber Neid, obwohl sie eigentlich schon alles haben. Der Umgang mit Geld und Geldeswert ist sehr viel geübter, selbstverständlicher als bei deutschen Märchenfiguren, für deren Unbedarftheit Hans im Glück steht. Gefeilscht wird dabei auch. Dass aber jemand so unschuldig (verdient!) zu Geld kommt wie das Mädchen mit den Sterntalern, ist für morgenländische Verhältnisse unvorstellbar. (Hier wird wieder der lehrhafte Ansatz auf einer hohen Ebene sichtbar.) Sicher hat zu solcher überlegenen Attitüde beigetragen, dass große Kaufmanns-/Händler-Völkerschaften im Orient längst weitläufig waren, als man sich in Deutschland die Märchen vor allem in abgeschlossenen kleinen Dörfern und Städtchen erzählte, die noch recht gut in sich selbst funktionierten. Karawanen, die Verkehrsmittel der Seidenstraße, bringen nicht nur Waren, sondern auch Lebensansichten mit. Sie öffnen mit den Berichten der Kaufleute und Reisenden den Blick in eine große Welt. Die liegt zwar für die Menschen in den Oasen der Seidenstraße hinter endlosen Wüsten, das aber lehrt sie, ihre Fantasie in einer Art und Weise schweifen zu lassen, wie es für deutsche Märchenerzähler undenkbar ist. Das gilt unter anderem für die Erfindung von schnellen, weittragenden Transportmitteln. Pferde und Kamele werden "schnell wie der Wind", können manchmal sogar fliegen, werden gegen Teppiche oder Riesenvögel eingetauscht (Rock), oder man nimmt die Hilfe von Geistern, von denen es offenbar wimmelt, in Anspruch. So etwas erlaubt bei der Lösung von Aufgaben und Problemen ungewöhnliche Maßnahmen, aber es spart auch längeres Nachdenken über eine Lösung mit menschlichen Mitteln. Fliegende Pferde, Teppiche, Greife überwinden Entfernungen, Grenzen, Burgmauern, die Zeit und Tabus. Damit wird auch der Raum, in dem ein Märchen "spielt", grenzenlos. Hier versagen deutsche Märchen vollständig. Und selbst wenn Zauberei ins Spiel gerät, bleibt am Ende die irdische Lösung: bei den Sieben Schwänen, beim Königssohn, der sich den Weg zum Dornröschen mit dem Schwert frei schlägt (und bei dem sogar der Erlösungskuss absolut sittengerecht ist!). Wenn man bei deutschen Märchen sehr oft meinen könnte, dass das Geschehen - bis auf einen kleinen Rest vielleicht - der Wirklichkeit abgelesen wäre, ist das bei einem großen Teil der Seidenstraßen-Märchen ausgeschlossen. Selbst unbedeutende Details übertreiben maßlos: Ganze Länder feiern nebensächliche Ereignisse monatelang. Die Märchen bauen sogar hier eine Welt auf, in die ihnen der gläubige Zuhörer nicht folgen soll. Mit dieser Wirklichkeitsferne ist den Erzählungen natürlich auch die Möglichkeit genommen, belehrend zu wirken, weil Belehrungen immer am Machbaren anknüpfen müssen, wenn sie verstanden werden sollen. Als Erzählkunst steht das orientalische Märchen für "art pour l'art", eine Kunst für sich und ohne jeden weiterreichenden Anspruch. Daraus könnte man schließen, dass es von Anfang an oder jedenfalls früh schon eine Kunst für Professionelle, für Berufs-Märchenerzähler geworden ist. Der Erzähl-Profi auf dem orientalischen Markt konnte nicht peinlich befragt werden, gehörte nicht in einen (Spinnstuben-)Kreis, in dem (auch) nach der Machbarkeit gefragt wurde. Dafür allerdings gibt es diesen Erzähl-Profi noch heute, während die Spinnstuben längst zugesperrt haben. Schätze kommen in deutschen Märchen kaum vor, der "Schatz", das "Schätzchen" wird oft übertragen für den geliebten Menschen gebraucht. Im Orient sind Schätze (oft riesigen Ausmaßes; ganze Höhlen sind voll von ihnen) Gegenstand von Märchen, das heißt, es geht darum, wer sie gewinnt, Zugang zu ihnen hat, sie zu bewahren und zu verwenden weiß. Dieser Orient (an der Seidenstraße) ist allerdings auch das Goldland des Altertums (sogar bis heute). Selbst die Steppenvölker, die dort groß geworden sind, Hirten- und Reitervölker von den Skythen zu den Mongolen, haben den Reiz des Goldes entdeckt und sich, besonders die Skythen, in die Doppelrolle der "wilden Reiter" und der Minenarbeiter und Goldschmiede gefunden. Gold in solcher Menge gab es in Mitteleuropa nicht. Es war noch nicht einmal im Münzwesen besonders wichtig. Damit aber entfiel für die Märchenbildung ein Anlass, den wir nur aus der Mentalität der orientalischen Völker verstehen können: Der äußere Reichtum, den die Herrschenden bedenkenlos zur Schau stellen, ist Gegenstand oft auch skrupelloser Bemühungen von Menschen aus allen Bevölkerungskreisen. Ich hatte vier Gesichtspunkte angemerkt, unter denen ich die Unterschiede zwischen den Seidenstraßen- und den deutschen Märchen heraus arbeiten wollte: Wie finden sie ihre Grenzen, wie gehen sie mit Tabus um, wie deutlich spiegeln sie das Milieu, in dem sie entstanden sind und aus welchem Anlass/zu welchem Zweck werden sie erzählt? Zu allen Punkten ist Auffälliges angemerkt worden. Aber ist nicht auch die Sprache (hier: die Erzähl-Sprache) der Märchen wichtig? Mit Vorbehalt! Vielleicht ist die Sprache der professionellen Märchenerzähler auf den Märkten der Seidenstraße noch Originalsprache - jedenfalls ist sie professionell. Ihre Sprache, in Büchern wiedergegeben, ist ebenso von den Aufschreibern und Übersetzern überformt, wie das bei den Grimms spürbar wird, die sich sehr um Originalität bemüht haben (aber viele Märchen in ursprünglicher Sprache wären heute kaum noch lesbar). Eine letzte Bemerkung schließt sich an die Arbeit der berufsmäßigen Märchenerzähler an: Die Grimms haben Volksmärchen zusammengetragen. Wie aber steht es mit Kunstmärchen wie denen von W. Hauff, der auch orientalische Themen bearbeitet hat? In seinem Kleinen Muck gibt er ein Problem vor, das dann ganz nach deutscher Märchenauffassung bearbeitet wird (der Umgang mit Außenseitern). Er bleibt streng an seinem Vorwurf, obwohl sein Märchen ebenso lang wird wie die längeren in der Seidenstraßen-Sammlung. Er lässt seine Fantasie schweifen, aber sie schweift längst nicht so hemmungslos wie die der Märchen-Profis von der Seidenstraße. J. Chr. Andersen, dem anderen bedeutenden Kunstmärchen-Schreiber, merkt man die oben angedeutete "Schulmeisterlichkeit" oft noch deutlicher an: Ein Märchen mit so beißender Kritik an menschlichem (Massen-)Verhalten wie Des Kaisers neue Kleider ist im Orient nicht vorstellbar. Zuletzt und mit der Bitte um Nachsicht: Diese Untersuchung kann nicht auch noch auf (deutliche) Unterschiede unter den märchenhaften Erzählungen in Deutschland und an der Seidenstraße eingehen, auf "reine Märchen", Sagen- und Legendenhaftes (Job und die Seidenraupe), Humoresken und Anekdotisches. Das, was hier über die Auffassung in den Märchenerzählungen im Orient und in Mitteleuropa gesagt wurde, gilt auch für alle Sonderformen. Sie wollten schon immer einmal wissen, was ein Essay ist? So wie der vorstehende Beitrag könnte ein Essay aussehen (seine Form ist nicht streng festgelegt): ein Sachverhalt (hier Märchen), der nach verschiedenen Gesichtspunkten sachgerecht untersucht und locker/ironisch/kritisch vorgestellt wird, so dass auch "das Literarische" zu seinem Recht kommt. Und weil dazu eine ganze Menge Stoff zusammengetragen werden muss, sind Essays nie mit wenigen Zeilen abzuhandeln. Ein paar ergänzende Anmerkungen: Die Auswahl der Märchen der Seidenstraße, die 1991 bei Diederichs erschienen ist (Hrsg. J. G. Hoerhuster) stellt 53 Märchen vor und weist ihre Texte in älteren Veröffentlichungen nach. In der Sammlung der 1001-Nächte werden nicht 1001 Märchen erzählt, vielmehr steht 1001 für unzählbar/ungezählt. Die Sammlung ist 1839 (etwa) vollständig zum ersten Male als Calcuttaer-Ausgabe erschienen. Eine Breslauer Ausgabe brauchte, mit zahlreichen fremden Zufügungen, fast zwanzig Jahre für ihre Fertigstellung (1825-1843). In beiden Ausgaben wird die berühmte Rahmenerzählung durchgehalten. Die Brüder Grimm haben ihre Kinder- und Hausmärchen zwischen 1812 und 1815 zusammengetragen. Für Literatur-Feinschmecker besonders zu empfehlen: der 3. Band der Ausgabe 1980/2000 bei Reclam in der Originalsprache und mit den Anmerkungen der Grimms (Vorsicht: Frakturdruck). W. Hauffs Erzählungen sind als Märchenalmanach auf die Jahre ... für Söhne und Töchter gebildeter Stände in drei Bänden zwischen 1826 und 1828 erschienen. J. Chr. Andersen hat seine Märchen zwischen 1835 und 1852 veröffentlicht. Seit 1872 liegen sie in deutscher Sprache vor. |