Ausgabe 1 / 2010 Beiträge

Hermann Wischnat

Lyrik - ein alter Hut ?

Was ist für Sie Lyrik? Ein alter Hut, diese Frage, mögen etliche mit einiger Berechtigung meinen und weiter blättern. Andere denken vielleicht, na ja, geredet wird darüber immer wieder; so recht weiß ich nicht, was Lyrik heute ist. Und den letzteren geht es wie mir. - Schauen wir mal?Auf den ersten Blick einfach und einleuchtend klingt Dieter Burdorfs Aussage: „Lyrik ist die literarische Gattung, die alle Gedichte umfaßt.“ Und der wache Frager, der wissen möchte, was denn ein Gedicht sei, erhält sogleich die Antwort: „ ... 1. Es ist eine mündliche oder schriftliche Rede in Versen, ist also durch zusätzliche Pausen bzw. Zeilenbrüche von der normalen rhythmischen oder graphischen Erscheinungsform der Alltagssprache abgehoben. 2. Es ist kein Rollenspiel, also nicht auf szenische Aufführung hin angelegt“.Vorsichtig nennt Burdorf diese Aussage selbst eine „dürre Minimaldefinition“ und verweist auf eine ganze Reihe zusätzlicher Eigenschaften, die mehr oder minder häufig - aber eben nicht durchgehend - aufgewiesen werden können.Fest steht für ihn jedoch, dass das Gedicht eine Rede in Versen ist. Und Verse haben Zeilenbrüche, die ein rhythmisches und graphisches Abweichen von der Alltagssprache bewirken.Anders sieht gerade den Vers in modernen Gedichten Mario Andreotti. Für ihn sind hier die Zeilen vielfach nur „ein äußeres, rein formales Merkmal“, also keine Verse, die das Gedicht nach Metrik und Sprecheinheit konstituieren. Nach seinen Beobachtungen übernehmen die Sprachzeichen selbst die gedichttypische Grundlegung, sichtbar gemacht beispielsweise an Stilmitteln wie: Relative Kürze, Dominanz des lyrischen Präsens, Überstrukturierung, ausgeprägte Bildlichkeit. Selbst wohl unsicher spricht er dabei aber von „unscharf bestimmbaren Formelementen“.Peter Wapnewski hingegen warnt bei der Erörterung moderner lyrischer Formelemente drastisch: „Ein gut Teil dessen, was heute als Lyrik angeboten wird und prosperiert, ist steckengebliebene Prosa, ist Schwundform des Essays, ist Tagebuch im Stammel - Ton“. Hat er etwa recht? Vielleicht sollten wir aber doch erst einmal weiter sehen. Auch Hans Paul Fiechter verwirft für die Jetztzeit Vers und Reim. Das Feld für Gedichte sei heute „unrhythmisch und reimfeindlich“. Rhythmen und Reime seien verbraucht. Möglich und somit unverzichtbar sind nach wie vor und immer wieder neue Metaphern. Der entscheidende Formgestus ist ihm die Freiheit des Wortes. Darunter versteht er dessen Befreiung vom Satzzwang einerseits und vom metrischen Verszwang andererseits. Die lyrisch wirksame Funktion hat der freie Rhythmus, der Freivers mit seinen grenzenlosen Möglichkeiten des Zeilensprungs. Eine sehr kurze und somit abstrakte Aussage zu unserer Frage macht Elke Austermühl: Lyrisches Sprechen heißt für sie nichts anderes, als dass „auf engstem Raum prägnante und sinnintensive Zeichenbildungen vorgenommen werden“. Herkömmliche Merkmale wie z.B. Vers, Strophe, Reim fordert sie damit nicht ein, klammert sie allerdings auch nicht aus. Dem Plädoyer für Kürze und Dichte ist auch Anton Leitners Formulierung „lyrik-typische Wort- und Textkompression“ zuzuordnen. Diese Kompression ist die zeitgemäße Zugriffsmöglichkeit auf die medial vernetzte Welt und in der medial vernetzten Welt. Im übrigen bleibe es bei den bekannten Themen wie beispielsweise Liebe, Natur, Krieg, Tod, Subjekt. Es komme immer wieder auf die Art und Weise der „erneuten Verarbeitung“ an. Mit dem Stichwort ‘erneute Verarbeitung’ landen wir unvermutet bei Theo Breuers „lyrischer Marginalie“ aus dem Jahr 1998. Danach taucht nahezu jedwede Stilrichtung des letzten Jahrhunderts - mit dem Kennzeichen „Neo“ versehen - in der Gegenwart wieder auf. Wir leben, so stellt er fest, in einem „Poesiedschungel“, der sich „urwüchsig und farbkräftig“ zeigt. Und er zählt inhaltlich von gefühlvoll bis intellektuell und formal vom Dadaismus bis zum Sonett das ihm Wichtige auf. Zum Schluss hin lesen wir: „... und nie war es schwieriger zu definieren, was denn Lyrik überhaupt sei....“. Können wir heute, wenige Jahre später, diese Aussage noch gelten lassen? Oder reichen in der Gegenwart zwei, drei Jahre, um bereits ernsthaft neue Stilrichtungen verfolgen zu müssen, sei es, sie als informierter Zeitgenosse zu kennen, oder sie als „Textproduzent“ gar zu kreieren? - Wahrscheinlich kommt man aus dem „Poesiedschungel“, wenn man sich denn hineinbegibt, so schnell gar nicht wieder heraus. Um so wichtiger sind Orientierungsversuche. Hilft Hermann Korte? Zunächst stellt er fest: „Es gibt keine Hierarchie des lyrischen Gegenwartskanons mehr“. Er sieht jedoch „Lyrik-Sektoren“, wenigstens in Ansätzen, und verweist auf Bereiche wie „Lyrik als Lebenshilfe“ und auf Lyrik mit zeitsatirischer Funktion. Kurze Gedichte seien - im übrigen seit gut vier Jahrzehnten - die „gängige Gebrauchsform“ für das Festhalten von Notizen, Skizzen, Denkanstößen, Einfällen, Beobachtungen, Re flexione n, Augenblicksempfindungen, flüchtigen Momenten usw. Der Lyriker verstehe sich heute - auch im Nebe ne inander der vielen Richtungen - eher als jemand, der Wahrne hmungen, beziehungsweise Wahrnehmungsprozesse aufschreibe, weniger als Prophet und Kassandrarufer. Robert Gernhardt rät dem Künstler, also auch dem Schreibenden, nach den je individuellen Möglichkeiten zum „unbedingtesten Risiko“. Und wir folgern: Ohne dieses erschreibt sich niemand seine Eigenart. Demnach müssten spätestens in Zweifelsfällen eine Regeltreue und erst recht jede Nachahmung verworfen werden. - Was aber sind der Einen oder dem Anderen Risiko, Regeltreue, Nachahmung?Die gernhardtsche Aussage ist im Grunde zeitlos. Sie verführt zum zeitlich gar nicht weiten Rückgriff auf Günter Eich, der zu der Erkenntnis oder zu dem Stoßseufzer gekommen ist:„Lyriker liefern zu ihren Gedichten die Poetik umsonst. Wie richtig sagt man sich beim einen, wie richtig beim andern, der das Gegenteil meint. Ratlos vor soviel Richtigkeit, tröstet man sich mit dem alten Fontane. Ja, es muß ein weites Feld sein.“Eingangs habe ich bekannt, ich wisse nicht so recht, was heutzutage Lyrik ist, und dann mit der Ermunterung ’Schauen wir mal?’ vielleicht sogar Hoffnung auf eine Antwort geweckt. Was tun? - ‘Antwort’ greife ich auf und wage nochmals zu ermuntern: Die Antwort auf die Frage, was Lyrik, was Gedicht sei, gibt sich jeder selber. Allerdings verantwortet jeder auch, auf welcher Informationsgrundlage er das tut. Aber jetzt beginne ich zu moralisieren. Deshalb lanciere ich nach all’ dem, was hier angetippt worden ist, als Schreibender lieber einen eigenen Text und frage reichlich unverblümt, ist das ein Gedicht:

Traum eines Poeten
Ein Kurzgedicht,
das Bände spricht.





Johanna Klara Kuppe

Über den Surrealismus

Der Surrealismus - dieser Ausdruck wurde 1917 von Apollinaire erfunden – eroberte die Plattform der integralen Revolution und schuf eine Ethik, nachdem Dada alles in Frage gestellt hatte. Das Manifest von 1924 gab folgende Definition: „Surrealismus – psychischer reiner Automatismus, durch den man das tatsächlich funktionierende Denken ausdrücken will; sei es mündlich oder schriftlich oder in jeder anderen Art und Weise. Vom Gedanken diktiert, ohne jegliche Kontrolle der Vernunft und außerhalb jeglicher ästhetischer oder moralischer Besorgnis.“Ein psychoanalytisches Eintauchen folglich mit einer Hervorhebung des versteckten menschlichen Verhaltens, der Imagination, des Traumes, der Preisgabe an die mysteriösen Kräfte des Unbewussten, die Zuflucht zum Wunderbaren gegen alles, was ordentlich, logisch und vernünftig ist.Der darstellende Surrealismus findet seine Wurzeln im Werk von Hieronymus Bosch und, mehr in der Neuzeit, z.B. bei Böcklin.Der Veröffentlichung des Manifestes des Surrealismus folgte die Eröffnung des Büros der surrealistischen Forschung und ebenso 1924 das Erscheinen der ersten Nummer von „La Révolution surréaliste“, die bis 1929 erschien. Die erste Ausstellung der surrealistischen Malerei fand im November 1925 statt. Sie vereinigte Arp, Chirico, Ernst, Klee, Masson, Miro, Picasso, Man Ray und Pierre Roy. Im März des folgenden Jahres öffnet die surrealistische Galerie, die Duchamp und Picabia hinzufügt. Während dieser Zeit veröffentlicht Breton in der „Révolution Surréaliste“ den Artikel: „ Der Surrealismus und die Malerei“.Breton versammelte so einige große Maler um sich: Max Ernst, Juan Miro, Salvador Dali, André Masson, Yves Tanguy, viele Epigonen und besonders nach dem Krieg eine unglaubliche Zahl Nachahmer und Nachfolger, wie z.B. Magritte, Delvoux oder Man Ray. In der konfusen Zeit von 1936 bis 1940 haben die Surrealisten am genauesten auf die Ängste und Drohungen, die in der westlichen Welt umgingen, reagiert und dies nicht nur in ihren Werken, sondern auch durch das Klima der Absurdität, der Ungewöhnlichkeit und der Aggressivität, das sie schufen. Häufig sagten ihre Bilder mehr als die Wirklichkeit selbst. Sie brauchten keine „Sujets“, um ihre Unruhen und Ängste zu verkünden.Sehr bald zog der Surrealismus Poeten und andere Künstler in allen Ländern in seinen Bann; seine Anhängerschaft wird bald international. Außerhalb der Sowjetunion, Nazideutschlands und dem faschistischen Italien erweckte der Surrealismus Widerhall und Neugier in der ganzen Welt.Trotz dieser internationalen Verbreitung – neben der abstrakten Kunst die bedeutendste, die eine Kunstbewegung im 20. Jahrhundert gekannt hat – gehört der Surrealismus 1940 nicht mehr zur Moderne. Sein Eindringen in das Unbewusste, seine visionäre Imagination und sein revoltierender Geist haben sich überlebt, aber in und trotz seiner Widersprüchlichkeit, seiner Streitigkeiten, seiner Aggressivität, seiner Willkürlichkeit und seinem gelegentlichen exzessiven Gefallen am Kampf, am Skandal hat der Surrealismus die künstlerische Sensibilität unserer Zeit mit einem neuen Element be reichert – der Hingabe ans Wunderbare, der „einzigen Quelle“, so versichert Breton, „der Kommunikation zwischen den Menschen“. Heute noch können die Gemälde aber Intuition und Motivation sein auch für die schriftstellerische Tätigkeit.
Darstellende Künstler (u.a.): René Margritte, Victor Brauner, Roberto Sebastian Antonio Matta, Max Ernst, Salvador Dalí, André Masson, Yves Tanguy, Man Ray, Pierre Roy, Pablo Picasso (kurz 1932-1933), Juan Miro, Hans Arp, Giorgio de Chirico, Paul Klee, Schriftsteller (u.a.): André Breton, Jacques Prévert, Antonin Artaud, Franz Kafka, H. Kasack, H.E.Nossak, Paul Celan, Elisabeth Langgässer





Matthias Stark

Der Beweis des Glücks unterm Wildbirnenbaum

Vor mir liegen zwei Bücher. Beide Bücher zeigen auf dem Umschlag das gleiche Bild: „Vollmond in Taormina“ des ungarischen Malers Csontvary, gemalt im Jahre 1901. Beide Bücher sind von der selben Autorin, beide Bücher enthalten Kostbarkeiten der Lyrikerin Eva Strittmatter. Während das ältere der beiden Bücher „Beweis des Glücks“ aus dem Jahr 1985 stammt und eine Auswahl der bis dahin erschienenen Gedichte der Autorin enthält, ist das neue Buch „Wildbirnenbaum“ 24 Jahre später erschienen und enthält ebenfalls Poesie allerersten Ranges. Das ältere der beiden Bücher erwarb ich kürzlich antiquarisch. Das Büchlein mit den etwas angegilbten Seiten erschien damals im Reclam-Verlag. Einige Gedichte sind vom Vorbesitzer mit Bleistift markiert, angekreuzt oder unterstrichen worden. So z.B. vom „Glück“: Verantwortungsloser Zustand/Zwischen Schlafen und Wachen/Schwebendes Leben vor dem/Endlichen Augenaufmachen...
Im Jahr seines Erscheinens war Eva Strittmatter bereits eine angesehene Lyrikerin in der DDR. Ihre Bücher waren begehrt, wurden teilweise als Bückware gehandelt, die Auflagen gingen in die Hunterttausende. Eva Strittmatter legte 1973 mit „Ich mach ein Lied aus Stille“ ihren ersten Gedichtband vor. Da hatte sie schon über zehn Jahre Lyrik geschrieben. Zunächst im Verborgenen, mehr für sich als für andere. Aber bereits dieser erste veröffentlichte Lyrikband fasziniert auch nach über dreißig Jahren noch. Mit einer wundervollen Klarheit in der Sprache zeigt uns Eva Strittmatter das Leben, ihr Leben. Sie bringt ihre Erfahrungen in allgemein gültigen poetischen Formen zu ihren Lesern und wir können uns sofort mit ihr identifizieren, eins werden, weil wir das, was sie beschreibt, genauso erleben. Mein Reclam-Bändchen ist bereits eine kleine Anthologie, erschienen fünfzehn Jahre nach ihrem Erstling. Eva Strittmatter besorgte damals die Auswahl für den Band selbst und so können wir noch heute nachvollziehen, welche ihrer Gedichte ihr wohl besonders am Herzen lagen. Ihre Themen „vom Leben, vom Tod und der Zeit dazwischen“ sind aktuell und zeitlos. Ihre konzentrierte poetische Kraft ist ungebrochen, was sie mit ihrem neuen Gedichtband eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Der Name Strittmatter war in der ehemaligen DDR ein bekannter Name. Ihren Mann, den Romancier Erwin Strittmatter, kannte, zumindest dem Namen nach, jedes Schulkind. So bekannte Werke wie „Ole Bienkopp“, die drei Bände des „Wundertäter“, später das dreibändige Werk „Der Laden“ entstammen seiner Feder. Auf seinem Grabstein in Schulzenhof sind die Worte seiner Frau Eva aus dem Gedicht „Oktobernacht“ zu lesen: Löscht meine Worte aus/Und seht: Nebel geht über die Wiesen.
Und Eva, die 1930 in Neuruppin geborene, lebte an der Seite ihres berühmten Mannes und Nationalpreisträgers ein „literarisches Leben“, dass sie uns eindrucksvoll in ihren drei Bänden „Briefe aus Schulzenhof“ schilderte. Es ist diese Alltagswelt, mit der wir, ihre Leser, uns vereint wissen mit ihr. Es ist dieses „zu Poesie gekelterte Leben“, das uns in den Bann zieht und das so in manchem ihrer Gedichte der zentrale Gegenstand ist. Die alltäglichen Dinge um uns, die Anfechtungen, denen wir ausgesetzt sind, die persönlichen wie die gesellschaftlichen. Es ist ausnahmslos Bleibendes entstanden unter der Feder von Eva Strittmatter. Auch in ihrem neuesten Band schafft es die Autorin, „im gebändigten Wort“ von sich und ihrem Innenleben zu berichten. Dabei schweben ihre Worte, verwandeln sich in eine Sprache, die uns im tiefsten Inneren berührt. In ihrem Gedicht „Gesetzlos“ schreibt sie: Ich lebe gegen das Gesetz/Das Alter, Sitte und Verpflichtung/Mir auferlegt. Ich verletz/Mich und die Meinen für die Dichtung/In die mein Leben sich verwandelt/Ich bin mein Feind: Protokollant/Von dem, was in und an mir handelt./Und ich verberge nicht den Brand/Der mich verheert. Ich lass ihn flammen/In Versen. Ich bin ohne Scham./Und das Gesetz mag mich verdammen/Wenn ich ihm nur als Wort entkam.
Die studierte Germanistin und Romanistin veröffentlichte bisher 11 Gedichtbände, mehrere Prosawerke und ist Herausgeberin von einigen Werken aus dem Nachlass ihres 1994 verstorbenen Mannes. Sie wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, so unter anderem 1975 mit dem Heinrich-Heine-Preis und 1998 mit dem Walter-Bauer-Preis. Es folgten 2004 der Kulturpreis des Landkreises Oberhavel und 2009 der ver.di-Literaturpreis Berlin-Brandenburg.
Zwischen dem Erscheinen der beiden Bücher mit dem Bild des Malers Csontvary liegen 24 Jahre, eine Zeit voller Umbrüche, revolutionärer Veränderungen und einer riesigen Menge gelebten Lebens. Eva Strittmatters lyrisches Werk steht über all dem, es ist weder angepasst noch ergibt es sich irgendwelchen Trends der Zeit. Sie setzt in geradliniger Weise auch nach der politischen Wende ihr Werk fort, es lebt unabhängig von jeglicher gesellschaftlichen Beeinflussung in uns, ihren Lesern fort.
Am 8. Februar 2010 beging die Lyrikerin ihren 80. Geburtstag. Das soll Gelegenheit sein für die besten Wünsche an sie und ein großes, von Herzen kommendes „Danke“ in Form eines kleinen Gedichtes:





Eva S.
von Matthias Stark

Mit kleinen Worten Großes sagen
Fischerin im Ozean der Sprache
Die zeitlosen Gedanken wagen
Pathos ist nicht ihre Sache.

Gedichte über jene Dinge
Die’s Leben anficht bis zum Tod
Ihr Schleppnetz all die Verse finge
Vom Morgen bis ins Abendrot.

Vögeln gleich fliegen die Worte
Von Schulzenhof nach hier und dort
Erreichen ungeahnte Orte
Und leben in den Herzen fort.