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Matthias Stark ![]() Matthias Stark wurde 1963 in Radeberg geboren und lebt in Stolpen bei Dresden. Beruflich ist er als Systemspezialist für Telekommunikationsanlagen beschäftigt. Zu seinen Hobbys gehört das lyrische Schreiben. Lyrikveröffentlichungen in diversen Anthologien, u.a. mehrfach in der "Bibliothek deutschsprachiger Gedichte", Buchveröffenlichung "Vollmondnacht" (ISBN 978-3-8334-4759-4) Sonnenuntergang Gold glänzend will der Tag sich neigen, die Weite um uns hält den Atem an. Des Alltags Hektik hüllt sich hier in Schweigen, die Sternennacht zieht nun in ihren Bann. In Mondlicht eingetaucht ist dann die Welt auf Erden, vergessen auch die Sorge um das Sein. Des Menschen Geist will groß und größer immer werden, indes die Sterne zeigen ihm: noch immer ist er klein. Traum vom Fernweh Wolken ziehen wie Gedanken in ein fernes, fernes Land, und es fallen alle Schranken, nichts ist mehr, was uns verband. Traurigkeit liegt auf den Wiesen, vom Mond beschienen, klar und still, kaum noch Tränen wir vergießen, nur eine weiß, was ich jetzt fühl'. Wir tanzen in die Sommernacht, der Weg vor uns scheint klar, die Schwermut wird hier ausgelacht, im Nebel liegt, was war. In großen Zügen Leben trinken, nimm auch Du den Krug zur Hand. Alle soll'n beim Abschied winken, Sonnenglut am weißen Strand. Der Horizont im Dämmerschein, die Morgennebel steigen leise, Reste im Glas vom roten Wein, es geht ein Traum nun auf die Reise. |